Steinschmätzer: Ein Spezialist für karge Landschaften

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Tobias Götze

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Dr. Hannes Petrischak

Fachbereichsleiter Naturschutz der Heinz Sielmann Stiftung

Steinschmätzer: Ein Spezialist für karge Landschaften

Der Steinschmätzer zählt als Singvogel zur Familie der Fliegenschnäpper und ist in Deutschland vom Aussterben bedroht. Die kleinen Vögel sind etwa 14 cm groß und wiegen im Schnitt gerade einmal 25g. Umso beeindruckender ist es, dass sie Langstreckenzieher sind und in den kalten Monaten in Afrika überwintern. Jedes Jahr legen sie auf ihrem Zug Distanzen von mehr als 3.000 km zurück. In unseren Breitengraden lassen sich die sperlingsgroßen Vögel in der Zeit von April bis Oktober beobachten. Charakteristisch ist dabei das Muster auf den Schwänzen der Vögel. Dieses ist bei genauerer Betrachtung ein umgedrehtes, schwarzes „T“. Doch warum sind Steinschmätzer bei uns so selten? Vor allem ist dies auf ihre durchaus hohen Ansprüche an den Lebensraum zurückzuführen. Die Vögel bevorzugen eine karge, steinige und vegetationsarme Landschaft, welche geeignete Nistplätze und einen guten Überblick bei der Jagd bietet. Da solche Lebensräume in Deutschland rapide schwinden, erleidet der Steinschmätzer derzeit dramatische Rückgänge. Glücklicherweise kann man aber in Sielmanns Naturlandschaften das spannende und teilweise witzige Verhalten dieses Vogels noch beobachten – in der Döberitzer Heide ist er sogar eine echte Charakterart. Wir möchten Sie in dieser Veranstaltung auf einen Ausflug in die Welt des Steinschmätzers mitnehmen. Mit tollen Bildaufnahmen und vielen interessanten Informationen entführt Sie der Leiter für den Fachbereich Naturschutz der Heinz Sielmann Stiftung Dr. Hannes Petrischak in das Leben und die Lebensräume dieser unvergleichlichen Vögel.


Bildrechte / Copyright: Heinz Sielmann Stiftung, Dr. Hannes Petrischak

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