ProImmun M – Der Interessante Fall aus der Praxis: Ernährungstherapie bei Histamin-Intoleranz

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Dorit Schuller

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Beschreibung

Histamin ist ein wichtiger Botenstoff der Entzündungsreaktion, wird aus der Aminosäure Histidin gebildet und in Mastzellen, basophilen Granulozyten und Nervenzellen gespeichert. Bei allergischen Reaktionen und der Immunregulation spielt Histamin eine zentrale Rolle. Wenn zu viel Histamin mit der Nahrung aufgenommen wird, kann es zum Histamin-Überschuss kommen. Histamin wird durch das Enzym Diaminoxidase (DAO) wieder abgebaut. Sobald dieses Enzym nicht in ausreichender Menge vorhanden ist oder nicht effektiv arbeitet, kommt es zu den Symptomen einer sogenannten Histamin-Intoleranz.

Auch eine Darmentzündung kann Ursache einer reduzierten DAO-Bildung sein. Wenn sich Abwehrreaktionen gegen Nahrungsmitteleiweiße auf der Darmschleimhaut abspielen, kann es auch zur entzündlichen Schädigung der Schleimhautzellen selbst kommen, die dabei ausdünnen und undicht werden. Es kommt dadurch wiederum zum Beschwerdebild des „undichten Darms“ (Leaky Gut). Die Schleimhaut ist von elementarer Bedeutung. Mit ihrer Umgebung stellt sie den Lebensraum von etwa siebzig bis achtzig Prozent des lymphatischen Immunsystems dar. Wird die Schleimhautdichte reduziert, kann es in unserer Sichteweise zu einem vermehrten Übertritt von Viren, Pilzen, Bakterien und Chlamydien in die Schleimhaut und damit in den Organismus kommen. Die Folge könnte eine Virus-, Pilz- und Bakterieninfektion mit begleitenden Entzündungen sein. Zusätzlich kann es zur Abnahme der Resorptionsleistung der Darmschleimhaut kommen. Dies führt unter Umständen wie bereits erwähnt zu einer Mangelaufnahme und somit möglicher Mangelversorgung mit Aminosäuren (Eiweißen), Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen, essentiellen Fettsäuren, Phospholipiden, Antioxidantien und Polyphenolen, was wiederum negative Auswirkungen auf Energiebildung und Zellfunktion haben kann.

HP Finn Scheunemann ist seit 1997 Heilpraktiker, seit 1999 in eigener Praxis in Hamburg. Seine therapeutischen Ansätze beruhen auf einem breiten naturheilkundlichen Wissen, Fort- und Ausbildungen in der Cellsymbiosistherapie, mitochondrialer Medizin, orthomolekulare Medizin, tiefenpsychologischer Körpertherapie, Eigenblut-Therapie, visionärer Cranio Sakraler Osteopathie, Dorn & Breuß Wirbelsäulen-Therapie, ganzheitlicher Labordiagnostik, Infusionstherapie, Ernährungstherapie und Spagyrik.

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